BERGSOMMER IM LUXUS-CHALET – DAS ALMDORF MIT HERZ & TRADITION FÜR DIE PERFEKTE AUSZEIT ZU ZWEIT ODER MIT DER GANZEN FAMILIE.

Die Liechtensteinklamm im Salzburger Land in der Nähe vom Almdorf Sankt Johann im Pongau

Die einzigartige Liechtensteinklamm ist das wildromantische Herz des Salzburger Landes und einen Besuch dieser imposanten Wildwasserschlucht solltet Ihr Euch keinesfalls entgehen lassen. Tosende Wasserfälle, steile Felswände und eine ungezähmte Wildheit schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, die Euch sofort in ihren Bann ziehen wird.

Die Entstehung der weltbekannten Schlucht

Mit ihren bis zu 300 m hohen Felswänden gilt sie als eine der tiefsten Wildwasserschluchten in den Alpen. Sie ist ca. 4 km lang, für die Besucher ist davon lediglich eine Strecke von etwa 1 km begehbar. In mehreren Jahrtausenden erschuf das Wasser des Großarlbaches diese Naturschönheit durch Tiefenerosion – so lautet die wissenschaftliche Definition der Entstehungsgeschichte. Eine von den Einheimischen gerne erzählte Sage liefert jedoch eine weitere Erklärung. So soll ein Schmied einen Handel mit dem Teufel abgeschlossen haben. Er bot dem Herrn der Unterwelt seine Tochter an, wenn dieser ihm dafür die Gaststeiner Heilquellen in die Nähe seines Hauses bringen würde. Als Bedingung verlangte er jedoch, dass die Arbeit bis zum ersten Krähen des Hahns erledigt sein müssten. Der Teufel begann mit der Arbeit – rechnete jedoch nicht mit der listigen Frau des Schmiedes. Diese hatte von dem Pakt erfahren und beschloss, der Gier ihres Mannes ein Ende zu setzen. Sie tauchte den Hahn in den Brunnentrog und dieser begann daraufhin protestierend zu krähen – weit vor Tagesanbruch. Als der Teufel dies hörte, schleuderte er wutentbrannt die Quellen in die Tiefen der Klamm.

Wie die Liechtensteinklamm zu ihrem Namen kam

Bereits 1875 begannen einige Mitglieder des Pongauer Alpenvereins mit der mühevollen Erschließung der Schlucht. Als jedoch Ihre finanziellen Mittel aufgebraucht waren, wandten Sie sich an den Fürsten Johann II. von Liechtenstein. Dieser half Ihnen mit einer Spende von 600 Gulden und die angefangenen Arbeiten konnten im Jahr 1876 beendet werden. So entstanden die ersten Stege und Brücken, die den Menschen eine Besichtigung der faszinierenden Naturschönheit ermöglichten. Zu Ehren des großzügigen Spenders erhielt die Schlucht im Anschluss den offiziellen Namen Liechtensteinklamm.

Abenteuer für die ganze Familie im Almdorf Sankt Johann im Pongau-Alpendorf

Eine Besichtigung der Schlucht ist in der Zeit von Anfang Mai bis Ende Oktober möglich. Bei schlechtem Wetter solltet Ihr jedoch unbedingt auf warme Kleidung und feste Schuhe achten. Auch für Familien mit Kindern ist eine Wanderung auf den sicheren Stegen ein unvergessliches Erlebnis. Teilweise stehen die Felswände so eng zusammen, dass nur ein winziges Stück des Himmels zu sehen ist. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre – Ihr werdet das Gefühl haben, eine geheimnisvolle und verzauberte Welt zu betreten.