HERBSTZEIT IM LUXUS-CHALET – DAS ALMDORF MIT HERZ & TRADITION FÜR DIE PERFEKTE AUSZEIT ZU ZWEIT ODER MIT DER GANZEN FAMILIE.

Großarltal

Die namensgebende Ortschaft Großarl liegt auf über 920 Höhenmetern zwischen den beiden Gemeinden Stegenwacht und Hüttschlag. Gemeinsam bilden diese drei malerischen Alpenorte das Großarltal. Besonders bekannt ist es für die Vielzahl an traditionellen bewirtschafteten Almhütten, die dem Tal auch den besonders schön klingenden Beinamen „Tal der Almen“ beschert haben.

Ca. 40 Hütten sind es, die hier die vorbeikommenden Wanderer entlang der rund 400 km markierten Wanderwege und der 140 km ausgeschilderten Mountainbike Strecken mit hausgemachten traditionellen Köstlichkeiten verwöhnen.

Der höchste Berg der Region ist der Frauenkogl mit 2.424 Metern und allgemein ist die Landschaft des Großarltales die Hauptattraktion für Besucher. Zu den etwa 3.800 Bewohnern des Tales kommen in der Hochsaison bis zu 4.600 Touristen, die von der Schönheit der Natur und der Berge verzaubert sind. Zahlreiche Hütten und Hotels locken im Sommer wie auch in der Skisaison Besucher aus aller Welt an. Die Besucher kommen allerdings nicht nur wegen der Landschaft, sondern wollen auch die traditionellen Bauernkrapfen kosten, die aus Germteig hergestellt werden und eine Spezialität im Großarltales sind. Sie schmecken hervorragend mit Marillenmarmelade und werden immer Freitags von den hiesigen Bäuerinnen nach einem alten Originalrezept hergestellt.

Sehenswürdigkeiten im Großarltal

Das Almdorf Sankt Johann im Pongau befindet sich „direkt“ am Eingang des Großarltales. Die zauberhafte Bergwelt des Frauenkogl und die malerischen Ortschaften des Tales eignen sich also hervorragend für einen Tagesausflug. Sehenswert ist die Alte Wacht, die sich am Eingang des Großarltales befindet. Hierbei handelt es sich um eine der letzten noch erhaltenen Mautsperren, die einst überall im Salzburger Land verteilt waren und an denen Reisende und Handeltreibende kontrolliert wurden.

Die Alte Wacht wurde 1566 im Auftrag des damaligen Erzbischofs errichtet. Das aktuelle Gebäude stammt jedoch aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und ist heute ein Museum. Sie war von großer Bedeutung, weil auf ihr das im Bergwerk von Hüttschlag abgebaute Kupfer transportiert werden konnte. Jahrhunderte lang war die Straße, die durch die Alte Wacht ins Tal führt der einzige Zugang von dieser Seite und erst seit 1990 gibt es mit der Stegbachbrücke eine alternative Strecke.

Bergpanoramen, Kirchen und lebendige Geschichte

Zwischen den wunderschönen Bergpanoramen findet man verschiedene historische Kirchen, unter anderem die Pfarrkirche in Hüttschlag, die von zahlreichen Sagen umwobene Pfarrkirche in Großarl und mehrere kleine Kapellen. Letztere wurden meist von Gläubigen als Dank an Gott oder die Heilige Maria errichtet und sie zeigen die tiefe Gläubigkeit der Bewohner des Großarltales.

Interessant ist auch ein Besuch des Heimatmuseums Kösslerhäusl. Das besondere an diesem einstigen Wohnhaus der Bergknappenfamilie Kössler ist, dass es nicht nur ein Museum beherbergt sondern eigentlich selbst ein Museum ist. Man erkennt gut den Baustil des 16. Jahrhunderts und kann an der Aufteilung der sehr gut erhaltenen Räumlichkeiten erkennen, wie sich das Leben der Familie zu damaliger Zeit abgespielt hat. Im Innern sind noch verschiedene Möbel und Gebrauchsgegenstände erhalten, die aus dem alten Gemäuer ein gelungenes Heimatmuseum in authentischer Atmosphäre machen. Im obersten Stockwerk sind zum Beispiel zahlreiche Jahrhunderte alte Werkzeuge wie ein Holzpflug, eine Dreschmaschine und andere landwirtschaftliche Gerätschaften zu bestaunen. Im Keller des Museums wird eine eindrucksvolle Sammlung von etwa 2.000 Messern gezeigt. Außerdem kann man historische lokale Trachten, alte Musikinstrumente aus der Region und historische Schriften bewundern.