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Eisriesenwelt Werfen in Österreich

Die Eisriesenwelt ist eines der faszinierendsten Naturwunder in Europa, denn es handelt sich um die größte Eishöhle der Welt. Das Naturschauspiel in den verschiedenen Teilen der Höhle ist im Winter wie im Sommer ein unvergessliches Erlebnis. Wer die Berge Österreichs liebt, der wird auch den Blick ins Innere der Alpen lieben, vor allem in der Eishöhle, wo sich dem Betrachter gewaltige Eisformationen und eine unglaubliche kristallschimmernde Welt offenbart.

Die größte Eishöhle der Welt

Die Höhlen der Eisriesenwelt sind insgesamt 42 Kilometer lang. Schon das Zugangsportal ist eindrucksvoll mit seiner Höhe von 18 Metern und einer Breite von 20 Metern. Vor allem der erste Kilometer des riesigen Höhlensystems ist wunderschön, weil hier unerwartet große Gebilde und Formationen aus kristallklarem Eis zu entdecken sind. Dieser Bereich ist es auch, den die Besucher der Eisriesenwelt zu sehen bekommen. Es werden Führungen angeboten, die etwa eine Stunde und 15 Minuten dauern. Da das gesamte Höhlensystem unter Denkmalschutz steht, müssen sich alle Besucher einer dieser Führungen anschließen, bei denen man zudem viele interessante Informationen und einen umfassenden Einblick in die magische Welt innerhalb der Berge erhält.

Am Eingang werden Kopflampen verteilt und schon geht es hinunter in die Tiefe der Höhle. Insgesamt legt man bei der Besichtigung der Höhle 134 Höhenmeter zurück. Da in der Eishöhle ganzjährig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen, empfiehlt es sich, eine dicke Jacke mitzubringen.

Die einmalige Eisriesenwelt

Die magische Welt der Eisskulpturen ist vom Almdorf Sankt Johann weniger als 100 Kilometer entfernt und ist mit dem Auto sehr gut erreichbar. Die größte Eishöhle der Welt ist also ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug. Um die Wunderwelt der Natur besser zu verstehen, muss man sich vorstellen, dass die Höhlen vor ungefähr hundert Millionen Jahren entstanden sind. In den Jahrtausenden hat sich hier unter der Oberfläche durch chemische Prozesse und die Erosion von Wasser ein einzigartiges Labyrinth entwickelt. Noch heute befindet sich die Höhle in einem Prozess der Entstehung beziehungsweise Veränderung.

Wenn im Frühjahr Schmelzwasser in die Höhlen gelangt, gefriert es bei der Berührung mit den Eisformationen und verändert die Gestalt der Höhle kontinuierlich. Durch Spalten im Fels ist die eigentliche Höhle mit tiefer liegenden Bereichen verbunden. Das kann man als Besucher auch spüren, denn hin und wieder gibt es Luftzüge, die verraten, dass die Höhle noch wesentlich größer ist als das, was man bei der Führung zu Gesicht bekommt. Der zugängliche Bereich ist jedoch der Teil der Eisriesenwelt, der die schönsten Skulpturen und Eisformationen beherbergt und vor allem an sonnigen Tagen ist das Schauspiel, welches das Sonnenlicht in den Wänden aus Eis veranstaltet einfach zauberhaft.